Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schlaue Software bewährt sich in der landwirtschaftlichen Praxis

18.12.2006
Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft nutzt BASF-Schlagkartei für Forschungen zur Reduktion chemischer Pflanzenschutzmittel

Die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA) führt Feldversuche durch, die langfristig helfen sollen, den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel zu reduzieren. Um ihre Betriebsdaten zu erfassen und den Behandlungsindex für die Pflanzenschutzmittel zu berechnen, verwenden die Wissenschaftler des Instituts für integrierten Pflanzenschutz in Kleinmachnow seit diesem Jahr (2006) eine spezielle von BASF entwickelte Software

Um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse im Rahmen des Reduktionsprogramms chemischer Pflanzenschutz zu gewährleisten, wurde 2004 eine neue Kenngröße für die Bewertung von Pflanzenschutzmittel-Anwendungen eingeführt, der "Behandlungsindex". Seitdem sucht die BBA nach einem geeigneten Programm, mit dem sich zum Einen die Betriebs- und Anwendungsdaten von Pflanzenschutzmitteln einfach und schnell erfassen lassen und das zum Anderen zusätzlich den besagten Behandlungsindex berechnet.

"Die BASF-Schlagkartei, die sich bereits durch ihre einfache Handhabung in der landwirtschaftlichen Praxis bewährt hat, ist bislang das einzige Produkt auf dem Markt, das den Behandlungsindex sofort berechnen kann", sagt Torsten Neises, Produktmanager BASF-Schlagkartei. Dies wird möglich durch eine ständig aktualisierte Verknüpfung mit dem Pflanzenschutzmittelverzeichnis des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

"Mit dem Programm lassen sich die umfangreichen Datenmengen unseres Projektes zeitnah analysieren", erklärt Astrid Günther vom Institut für integrierten Pflanzenschutz der BBA. "Das Programm nimmt uns eine Menge Arbeit ab, z. B. die mühseligen Einzel-Berechnungen mit Tabellenkalkulationsprogrammen und das Nachschlagen in Mittelverzeichnissen." Langfristig könnten mit Hilfe der Schlagkartei Daten zu Pflanzenschutzmittel-Anwendungen in der Landwirtschaft aus der gesamten Bundesrepublik gesammelt und ausgewertet werden, blickt Günther in die Zukunft. An der Biologischen Bundesanstalt wird derzeit ein deutschlandweites Netz von Vergleichsbetrieben aufgebaut. Die so gesammelten Daten helfen, das notwendige Maß bei der Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel festzusetzen.

Kontakt:
Astrid Günther
Institut für integrierten Pflanzenschutz der
Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft
Stahnsdorfer Damm 81, 14532 Kleinmachnow
Tel.: 033203/48383
E-Mail: a.guenther(at)bba.de
Annette Engeroff
BASF Aktiengesellschaft, Public Affairs Pflanzenschutz Deutschland, Österreich, Schweiz, Benelux
Carl-Bosch-Str. 64
67067 Limburgerhof
Tel.: 0621-60-27392
E-Mail: annette.engeroff(at)basf.com

Stefanie Hahn | idw
Weitere Informationen:
http://www.bba.bund.de

Weitere Berichte zu: Pflanzenschutz Pflanzenschutzmittel

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Agrar- Forstwissenschaften:

nachricht Plant3, Zukunftsstrategie für Landwirtschaft, Fischerei und Weiterverarbeitung in Nordosdeutschland
25.05.2018 | Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

nachricht Die letzten Urwälder Europas
25.05.2018 | Humboldt-Universität zu Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Agrar- Forstwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

Je mehr die Elektronik Autos lenkt, beschleunigt und bremst, desto wichtiger wird der Schutz vor Cyber-Angriffen. Deshalb erarbeiten 15 Partner aus Industrie und Wissenschaft in den kommenden drei Jahren neue Ansätze für die IT-Sicherheit im selbstfahrenden Auto. Das Verbundvorhaben unter dem Namen „Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 7,2 Millionen Euro gefördert. Infineon leitet das Projekt.

Bereits heute bieten Fahrzeuge vielfältige Kommunikationsschnittstellen und immer mehr automatisierte Fahrfunktionen, wie beispielsweise Abstands- und...

Im Focus: Powerful IT security for the car of the future – research alliance develops new approaches

The more electronics steer, accelerate and brake cars, the more important it is to protect them against cyber-attacks. That is why 15 partners from industry and academia will work together over the next three years on new approaches to IT security in self-driving cars. The joint project goes by the name Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) and has funding of €7.2 million from the German Federal Ministry of Education and Research. Infineon is leading the project.

Vehicles already offer diverse communication interfaces and more and more automated functions, such as distance and lane-keeping assist systems. At the same...

Im Focus: Mit Hilfe molekularer Schalter lassen sich künftig neuartige Bauelemente entwickeln

Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen.

Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen...

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Im Fokus: Klimaangepasste Pflanzen

25.05.2018 | Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Berufsausbildung mit Zukunft

25.05.2018 | Unternehmensmeldung

Untersuchung der Zellmembran: Forscher entwickeln Stoff, der wichtigen Membranbestandteil nachahmt

25.05.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

25.05.2018 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics