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Öko-Landbau - Quo vadis

28.09.2000


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Wie wird sich der ökologische Landbau in der Europäischen Union in den nächsten 10 Jahren entwickeln? Darauf gibt die kürzlich veröffentlichte Studie "Organic farming in Europe by 2010: Scenarios for the future"
Antwort, indem sie verschiedene Politikoptionen aufzeigt und die Entwicklung der relativen Wettbewerbsfähigkeit des ökologischen Landbaus untersucht. Das Buch beschreibt mögliche Entwicklungspfade des Öko-Landbau-Sektors mit Hilfe einer Szenarioanalyse.

Die verschiedenen Zukunftsszenarien werden aus einer Kombination gesamtwirtschaftlicher Sicht (von Stagnation bis Wachstum) und wirtschaftspolitischen Grundorientierungen (von stark marktregulierend bis hin zu freien Märkten) hergeleitet. Jedes Szenario wird durch eine "Erzählung" illustriert, die ein plausibles und detailliertes Bild der Entwicklung entwirft.

Die Ergebnisse sind leicht verständlich und lesefreundlich dargestellt. Gleichzeitig wird durch den Gebrauch von Fuzzy-Logik zur Analyse von 200 verknüpften Variablen ein hoher methodischer Anspruch erreicht.

Das Buch zeigt das Spektrum möglicher Entwicklungen des Öko-Landbaus auf und bietet damit Informationen für eine Entscheidungsunterstützung von Agrarpolitiker, Landwirten, Behörden und Verbänden. Wissenschaftler und Studierende, die auf dem Gebiet der Agrarökonomie arbeiten, werden außerdem von dem methodischen Ansatz profitieren.

Die englischsprachige Studie erscheint in der viel beachteten Hohenheimer Reihe "Organic Farming in Europe: Economics and Policy" und kann unter folgender Adresse bezogen werden:

Universität Hohenheim, Institut 410A, 70593 Stuttgart
Fax: +49 (0)711 459 2555
E-mail: ofeurope@uni-hohenheim.de
http://www.uni-hohenheim.de/~i410a/ofeurope/

Zanoli, R., D. Gambelli und D. Vairo (2000): Organic Farming in Europe by 2010: Scenarios for the Future. Organic Farming in Europe: Economics and Policy, Volume 8, Universität Hohenheim, Stuttgart.
ISBN 3-933403-07-3; ISSN 1437-6512, 24 Euro oder 46,94 DM

Ansprechpartnerin (nicht zur Veröffentlichung):
Carolyn Foster, Tel: +49 (0)711 459-2543, E-mail: cjf@uni-hohenheim.de

Klaus H. Grabowski | idw

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