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Fahrrad-Land Deutschland: In 8 von 10 Haushalten gibt’s Räder

30.08.2005


Die privaten Haushalte in Bremen und Niedersachsen sind am besten mit Fahrrädern ausgestattet, jene in Sachsen, Thüringen, Hamburg und Berlin am schlechtesten. Wie das Statistische Bundesamt zur Internationalen Messe "Eurobike" (1.-4. September) mitteilt, stand Anfang 2004 in Deutschland im Durchschnitt in acht von zehn Haushalten (ohne Selbstständige und Landwirte) mindestens ein Fahrrad. In Niedersachsen und Bremen war durchschnittlich in neun von zehn Haushalten mindestens ein Fahrrad vorhanden, in Sachsen, Thüringen, Hamburg und Berlin nur in etwa sieben von zehn Haushalten.


Weil die mit Fahrrädern ausgestatteten Haushalte oft mehr als ein Fahrrad vorhalten, kamen im Bundesdurchschnitt im Jahr 2004 auf 100 Haushalte 181 Fahrräder. In Niedersachsen verfügten 100 Haushalte über 217 Fahrräder. Der niedersächsische Haushalt besaß im Durchschnitt also mindestens zwei Fahrräder und lag damit im Bundesländer-Vergleich an der Spitze. Berlin bildete auch beim Ausstattungsbestand mit 128 Fahrrädern je 100 Haushalte das Schlusslicht. Allerdings leben in einem Berliner Durchschnittshaushalt auch weniger Menschen als in Niedersachsen (Berlin: 1,7 Personen; Niedersachsen: 2,1).

In den Jahren 2002 bis 2004 ist der Ausstattungsgrad mit Fahrrädern in Thüringen am stärksten gewachsen: Anfang 2002 gab es dort in 60 von 100 Haushalten mindestens ein Fahrrad. Bis Anfang 2004 hatte sich der Ausstattungsgrad auf 70% erhöht. Im Bundesdurchschnitt war der Ausstattungsgrad während dieses Zeitraumes von 78% auf 80% gewachsen.


Weitere Auskünfte gibt: Zweigstelle Bonn,
Auskunftsdienst Wirtschaftsrechnungen und Zeitbudgets
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