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Landwirtschaft und Artenvielfalt

07.09.2001


Eine nachhaltige und leistungsfähige Landwirtschaft ist mit dem Ziel des Artenschutzes vereinbar. Zu diesem Fazit kommt die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL)* in ihrer neuen Publikation "Von Natur aus nachhaltig - Landwirtschaft und Artenvielfalt". Darin werden die Zusammenhänge zwischen landwirtschaftlicher Bodennutzung und Artenvielfalt der Fauna und Flora anschaulich und laiengerecht beschrieben.

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Die vorgestellten Ergebnisse basieren auf mehrjährigen wissenschaftlichen Untersuchungen, die in verschiedenen Regionen Deutschlands durchgeführt wurden. Biologen des Kölner Büros für Faunistik erforschten den Einfluss von Strukturelementen wie Hecken und Krautstreifen, Ackergrößen und Bewirtschaftungsintensitäten auf die Erhaltung sowie die Entwicklung von Pflanzen und Tieren in ihren Lebensräumen. Das wichtigste Ergebnis lautet: Strukturelemente üben den grössten Einfluss aus, acker- und pflanzenbauliche Maßnahmen sind weniger prägend. Hier kann die Landwirtschaft schon mit wenigen Mitteln die geeigneten Rahmenbedingungen schaffen. Nicht bewirtschaftete Saumbiotope und Krautstreifen, Feldgehölze oder die Erhaltung von Grabensysteme, Feuchtwiesen und Trockenrasen fördern Nützlinge und gefährdete Arten.

In der Publikation wird ebenso deutlich herausgearbeitet, dass Naturschutz mehr als die Anlage und Pflege von Landschaftsstrukturen umfasst. Wird nach den Prinzipien des Integrierten Landbaus gewirtschaftet, können durch angepasste Düngung und Pflanzenernährung die Ressourcen Boden, Wasser und Luft nachhaltig genutzt und geschützt werden.


"Von Natur aus nachhaltig" ist gegen 3,- DM in Briefmarken bei der FIL GmbH, Konstantinstraße 90, 53179 Bonn, zu beziehen. Bei Abnahme größerer Stückzahlen sind Sonderkonditionen unter 0228 - 9799310 zu erfragen.

* Die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) ist eine Vereinigung der maßgeblichen Organisationen und Unternehmen der Landwirtschaft sowie ihrer vor- und nachgelagerten Bereiche. Ihr Auftrag ist es, die nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft zu fördern und die Gesellschaft über deren Bedeutung zu informieren. Dies schließt insbesondere die ökonomischen und ökologischen Aspekte, aber auch die sozialen und die Kulturlandschaft prägenden Einflüsse der pflanzlichen Produktion und der tierischen Veredlung ein.


Rückfragen:
Dr. Helmut Nieder,
Matthias Wiedenau
m.wiedenau@fnl.de
Tel.: 0228/9799334


Matthias Wiedenau | ots

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