Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BVL schafft Transparenz bei Zusatzstoffen fuer Futtermittel

05.01.2005


BVL stellt erstmals komplettes Verzeichnis der für die Tierernaehrung zugelassenen Zusatzstoffe online zur Verfuegung



Das Bundesamt fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) stellt ab sofort ein Online-Verzeichnis aller fuer die Tierernaehrung zugelassenen Zusatzstoffe als neues Serviceangebot im Internet unter www.BVL.Bund.de zur Verfuegung. Interessierten Verbrauchern, Wirtschaft und Behoerden wird damit erstmals in Europa eine tagesaktuelle Zusammenstellung der zugelassenen Zusatzstoffe in Futtermitteln geboten. „Futtermittel sind stets ein sensibles Thema. Die Fragen ’Welche Zusaetze duerfen drin sein in Futtermitteln und fuer welche Tierarten duerfen diese eingesetzt werden?’ beantwortet das BVL nun ganz klar auf seiner Homepage“, betont Wolfram Meng, Referatsleiter für Futtermittel im BVL.



Seit dem 18. Oktober 2004 sind Zulassung, Herstellung, Inverkehrbringen und Verwendung von Zusatzstoffen in der Tierernaehrung in der Europaeischen Union durch die Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 des Europaeischen Parlaments und des Rates neu geregelt. Die Verordnung loest eine seit 1970 geltende EG-Regelung ab. Nach der neuen Verordnung ist die Kommission zur Fuehrung eines Gemeinschaftsregisters der zugelassenen Futtermittelzusatzstoffe erst ab November 2005 verpflichtet. Mit dem neuen Onlineangebot schafft das BVL nun den zeitlichen Lueckenschluss für mehr Transparenz im Futtermittelbereich.

Futtermittelzusatzstoffe sind gemaeß Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 „Stoffe, Mikroorganismen oder Zubereitungen, die keine Futtermittelausgangserzeugnisse sind und bewusst Futtermitteln oder Wasser zugesetzt werden“. Die Zusammenstellung der fuer die Tierernaehrung zugelassenen Zusatzstoffe ist im Online-Angebot des BVL nach den bisherigen funktionellen Gruppen der Zusatzstoffe gegliedert. Dabei handelt es sich um Antioxidantien, aroma- und appetitanregende Stoffe, Substanzen mit kokzidiostatischer und histomonostatischer Wirkung, Wachstumsfoerderer, Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickungs- und Geliermittel, faerbende Stoffe und Pigmente, Konservierungsstoffe, Vitamine und Provitamine sowie Spurenelemente. Darueber hinaus gibt die Zusammenstellung des BVL Auskunft über zugelassene Bindemittel, Fliess- und Gerinnungshilfsstoffe, Saeureregulatoren, Enzyme, Mikroorganismen und Radionuklidbindemittel. Auch einige Antibiotika zur Leistungsfoerderung werden noch als Futtermittelzusatzstoffe verzeichnet. Sie dürfen allerdings nur noch bis 31. Dezember 2005 in Verkehr gebracht und als Futtermittelzusatzstoffe verwendet werden.

Die Zusammenstellung der zugelassenen Zusatzstoffen für die Tierernaehrung ist im Internet zu finden unter http://www.bvl.bund.de/futtermittel/verzzusatzst.htm

Für Rueckfragen steht Wolfram Meng, Referatsleiter Futtermittel, zur Verfuegung:
Telefon: 0228/61 98-212, E-Mail: wolfram.meng@bvl.bund.de

Jochen Heimberg | BVL Pressestelle
Weitere Informationen:
http://www.bvl.bund.de
http://www.bvl.bund.de/futtermittel/verzzusatzst.htm

Weitere Berichte zu: BVL Futtermittel Tierernaehrung Zusatzstoffe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Agrar- Forstwissenschaften:

nachricht Arten verschwinden, Pflanzenfraß bleibt
07.02.2017 | Georg-August-Universität Göttingen

nachricht DFG-Projekt: Biodiversität, Interaktion und Stickstoffkreislauf in Grünlandböden
31.01.2017 | Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Agrar- Forstwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie