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Kiefernschadpilze schnell bestimmen - direkte Diagnose möglich

16.04.2004

Die Schadpilze Mycospaerella pini und Mycospaerella dearnessii gehören zu den gefährlichsten Schadpilzen an Kiefern. Ihre Bestimmung und Identifikation war bisher schwierig und zeitintensiv und führte außerdem häufig zu falschen Ergebnissen. Nun ist es Wissenschaftlern der Niedersächsischen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen gelungen ein Diagnoseverfahren zu entwickeln, mit dem die Pilze direkt an befallenen Kiefernnadeln bestimmt werden können. Mit Hilfe modernster molekularbiologischer Methoden können die Kiefernadelparasiten direkt aus dem befallenen Wirtsgewebe sicher nachgewiesen werden. Für den wichtigsten Schritt, die Extraktion der Pilz-DNA aus dem infizierten Nadelgewebe erwies sich die DNA-Extraktion mittels Glas-Mikromörser in Kombination mit einem DNA-Extraktions-Kit am brauchbarsten. Die Nachweisgrenze des Verfahrens erstreckt sich auf Krankheitsstadien und Symptomausbildungen, die einen eindeutigen Hinweis auf eine Pilzinfektion geben.

Renate Kessen | aid infodienst
Weitere Informationen:
http://www.aid.de

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