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Importe von Klauentieren und deren Schlachterzeugnissen deutlich höher als Exporte

10.04.2001


Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2000 für 3,9 Mrd. DM (1999: 4,2 Mrd. DM) lebende Rinder, Schweine, Ziegen und Schafe und deren genießbare Schlachterzeugnisse exportiert und für knapp 5 Mrd. DM
(1999: 5,2 Mrd. DM) importiert. Diese Tierarten sind durch die Maul- und Klauenseuche gefährdet.

  Insgesamt wurden im Jahr 2000 rund 1,8 Mill. lebende Klauentiere im Wert von 699 Mill. DM exportiert. Hinzu kamen 831 000 Tonnen Fleisch und genießbare Schlachtnebenerzeugnisse im Wert von 3,2 Mrd. DM. Bei den lebenden Tieren machten Rinder 74 % des Exportwerts aus, Schweine 24 % und Ziegen und Schafe knapp 2 %. Beim Fleisch und den genießbaren Schlachtnebenerzeugnissen haben die Rindfleischprodukte mit 58 % den größten Anteil am Wert der Ausfuhr, während Schweinefleischprodukte einen Anteil von 41 % erzielten und die genießbaren Produkte von Schaf und Ziege nur etwas mehr als 1 % des Exportwerts ausmachten.

  Gemessen am Wert ging der größte Teil (74 %) der lebenden Tiere in die Staaten der EU; innerhalb der EU waren die Niederlande mit einem Anteil von 26 % an der gesamten Ausfuhr der Hauptimporteur von Klauentieren aus Deutschland. Der größte Importeur von lebenden Tieren außerhalb der EU war mit 8,6 % des Exportwerts Ägypten. Bei den Exporten von Fleisch und sonstigen genießbaren Schlachtnebenerzeugnissen war ebenfalls die EU mit 83 % der größte Abnehmer, wichtigster Importeur innerhalb der EU war Italien (29 %). Außerhalb der EU war Russland mit einem Anteil von 7,3 % der größte Abnehmer von Fleischprodukten.

  Auf der Einfuhrseite sind die EU-Partnerländer Deutschlands wichtigste Handelspartner auf diesem Markt. So kamen im Jahr 2000 über 99 % der eingeführten lebenden Schweine aus der EU; nahezu zwei Drittel davon aus den Niederlanden. Auch bei den eingeführten Schlachterzeugnissen dominieren die EU-Partnerländer; wichtigstes außereuropäisches Herkunftsland ist Argentinien, aus dem fast ein Drittel der eingeführten Schlachterzeugnisse von Rindern kommt.

Weitere Auskünfte erteilt: Dorothee Blang,
Telefon: (0611) 75-2319,
E-Mail: dorothee.blang@statistik-bund.de

Pressestelle |

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