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Optimierte Kleeproduktion

20.01.2004


Lange vorbei sind die Zeiten, in denen der Fruchtwechsel genügte, damit die Fruchtbarkeit von Ackerland über Jahre hinweg erhalten blieb. Heute ist die Bewirtschaftung von Weideland ein Balanceakt zwischen Bodennitraten, dem Einsatz von Chemikalien, künftigen Feldfruchtsorten und vielen anderen Faktoren.

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Das Projekt EFFECT beschäftigt sich mit Fragen rund um die Produktion von Weißklee in der Landwirtschaft - und hier geht es um weitaus mehr als nur die Produktion einer bestimmten Futterpflanze. Für eine effektive Produktion von Weißklee ist eine ganze Palette höchst bedeutsamer Überlegungen zu berücksichtigen, sowohl im Hinblick auf die Biodiversität als auch auf die Leistung der Viehbestände und die Bodenrekonstruktion.

Weißklee wird überall auf der Welt als ein Mittel erforscht, das bei der Regeneration aufgebrauchter Bodennährstoffe umweltfreundlicher ist als der Einsatz von Dünger. Da diese Pflanze atmosphärischen Stickstoff in eine von ihr verwertbare Form umwandeln kann, können ganze Weißkleefelder die Aufwendungen für Dünger und eine Reihe verheerender Nebenwirkungen wirksam reduzieren. Hinzu kommt, dass Weißklee die Leistungen der Weidetiere verbessert, besser verdaulich ist sowie eine Hauptproteinquelle und eine gute Nährstoffaufnahme gewährleistst.


Allein aus diesen beiden Gründen (Weißklee bietet noch weitaus mehr Vorzüge) werden der Weißklee und damit verbundene Nachhaltigkeitsfragen weltweit erforscht. Die Ziele dieser Bemühungen sind eine höhere Profitabilität, geringere Kosten und natürlich höhere Erträge in Ackerbau und Viehzucht. Das größte Problem bei Weißklee ist allerdings die Aussaat, und konkret die Frage, wie sich hauptsächlich mit Klee bewachsenes Weideflächen zustande bringen lassen, die einen stabilisierten Ackerbaubetrieb gewährleisten, ohne zu hartnäckigen Kleeflächen zu werden, die sich nachteilig auf Grasflächen oder landwirtschaftliche Anbauflächen auswirken.

Im Projekt EFFECT wurde demonstriert, dass ein geplantes Säen anstelle eines einfachen, maschinellen Einzeldurchgangs-Übersäens eine Lösung sein kann. Durch Berechnen der Pflanzenhöhe ließen sich die Erträge abschätzen. Somit lassen sich Effizienz und Zuverlässigkeit der Kleeproduktion steigern. Dies würde den Anbau von Weißklee in der gesamten europäischen Landwirtschaft ankurbeln und so das Umfeld sowohl für die Landwirtschaft als auch für die Viehwirtschaft verbessern.

Kontakt

Dr Michael Wachendorf

Institute of crop science and plant breeding,Christian-Albrechts-Universitat
Senior Scientist
Hermann-Rodewald-Strasse 9
24118
Kiel
GERMANY
Tel: +49-43-18802137
Fax: +49-43-18804568
E-Mail: mwach@email.uni-kiel.de

| cn
Weitere Informationen:
http://dbs.cordis.lu/fep-cgi/srchidadb?ACTION=D&SESSION=&DOC=1&RCN=EN_RCN:1306&CALLER=OFFR_TM_DE&TBL=DE_OFFR

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