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Einlaufen von Schafwolle genetisch bedingt

05.05.2003


Gezielte Züchtung statt chemischer Behandlung von Wolle

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Eingelaufene Pullover aus Schafwolle könnten bald Vergangenheit sein. Des Rätsels Lösung soll in der jüngsten Entdeckung des australischen Forschungsinstituts CSIRO liegen, wonach das Verfilzen der Wolle erblich bedingt ist. Durch eine selektive Züchtung kann diese Merkmal verändert werden.

Bestimmte Schafe besitzen laut den australischen Forschern ein Gen, das ihren Pelz nach der Schur vor dem Einlaufen schützen könnte. Einige Tiere, die dieses Gen besaßen, hätten Wolle produziert, die sich nach Angaben von CSIRO-Forscher Tony Schlink (Bild) nicht zusammengezogen habe. Auch beim Spinnen verknotete sich die getestete Wolle weniger. Insgesamt wurden mehr als 2.000 Proben von Merino-Wolle untersucht.


Schlink ist optimistisch, dass durch eine biologische Methode, gemeint ist die gezielte Züchtung von Schafen, die Schrumpfeigenschaften der Wolle reduziert werden könnten. Dies würde gleichzeitig auch den Chemikalieneinsatz zur Behandlung der Wolle senken.

Sandra Standhartinger | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.csiro.com.au

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